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English version see below, will you? Saisonhighlight Zeitfahr-NordmeisterschaftRadsport und Tradition, das gehört ja irgendwie zusammen. Eine Tradition ist die, dass am ersten Maiwochenende immer die Landesverbandsmeisterschaften im Zeitfahren sind. Ich bin da bald seit 25 Jahren immer dabei. Ewig war die Norddeutsche, wie sie auch heißt, weil da alle vier nördlichen Landesverbände zusammen um die Wette und gegen die Uhr fahren, mein erstes Saisonhighlight. Schon im Trainingslager im Februar hatte ich jedes Jahr den Termin im Visier. Meist kam da auch was gutes bei raus, auf irgendeinem Podestplatz habe ich immer kurz stehen dürfen. Ob nun gesamt und manchmal auch in der Mitte (ja, eher früher) oder für die Hamburg-Wertung, unter die Top 3 habe ich es immer irgendwie geschafft. Vorbereitung mal bewusst suboptimalDieses Jahr war das erste Mal, dass ich bis zehn Tage vor der NDM dachte, ich fahre da jetzt erstmalig zum Helfen hin und nicht mehr mit. Aus Form- und Motivationsmangel, weil ich gar nicht im Trainingslager war, nur noch sporadisch im roten Bereich trainiere und mein letztes Zeitfahren mit dem KOTL 2025 schon über ein halbes Jahr her ist – und ich auch da unterwegs spontan die Lust verloren hatte. Und dann war ich noch lange krank, extra mal ohne Rad im Urlaub und kann wegen familiärem und beruflichem Dauerstress eh nur mit Halbgas Sport treiben. Ihr kennt die Ausreden ja alle von euch selbst zur Genüge. Auf den letzten Drücker dann doch wieder gemeldetDas Wochenende vor dem Termin bin ich dann aber zweimal trainieren gewesen und das lief gar nicht so desolat wie erwartet. Meine Liebste macht eh jeden Blödsinn mit und meinte nur, dann fahr halt mit. Auf den letzten Drücker ging dann noch die Meldung raus und dabei habe ich gesehen, dass ich offenbar laut Reglement eh nur noch drei Jahre Männer Elite fahren darf, weil ich mich dann wieder in eine neue Seniorenklasse hochschlafe. Schonmal merken. Zusammen mit unseren beiden Hunden sind wir dann hoch nach Selmsdorf, wo 2014 tatsächlich schonmal eine Norddeutsche war. Früher war alles (und ich) besserDamals war nach einem Bombenwinter und ich meine zwei Camps in der Sonne mein absoluter Watt-Spitzenwert ever. Ich wurde Dritter und alle meinten: „Na, war wohl nichts.“ Und ich so: „Ja ja.“ Weil das jetzt ja immer kommt: Ich hatte damals 389 Watt NP, allerdings auf zehn Kilometer weniger. Aero- und anderes TuningWeil ich von sowas inzwischen Welten entfernt unterwegs bin, lag der Fokus auf Teufel komm raus Kopf runter und #aeroiseverything. Endlich gibt es dafür auch für Männergrößen wie meine einen Helm, der alles dahinter gut verpackt, dank dem Scott Split MIPS, der ein bisschen aussieht wie bei Star Wars entlaufen. Und auch sonst hatte ich wieder – wen wundert es – materialmäßig alle Register gezogen. Werbung Wer das auch will, der geht jetzt ganz schnell in meinen derbaranski.shop für geiles Schnellfahrzeug und kauft mir die Bude leer. So wie der Großteil der Starter am Samstag, die ich fast alle in meiner Kundenkartei habe. Prio KühlungKleiner Tipp von mir für alle und der kostet auch nichts: Bei 25 Grad und aufwärts liegt das A und O beim Einfahren und bis kurz vor dem Start auf der Kühlung. Bei grob vierzig Minuten Renntempo unterm Aerohelm und im Einteiler fängt jeder an zu kochen. Je größer und schwerer, umso schlimmer wird. Deshalb hatte ich extra zwei Kühlwesten an, eine mit Cool-Pads, eine aus so einer Art Fensterleder und klitschnass, die ich erst am Start ausgezogen habe. Plus es gab in der Summe drei Liter Eiswasser über den Kopf und Oberkörper. Warm war es dann nachher bei bis zu 31 Grad laut Garmin auch so noch. Wieder mal nur WendepunktkursLeider war das wie zuletzt immer ein Wendepunktkurs mit einer leicht welligen Fünfkilometergeraden und dann einer 180-Grad-Wende auf der Landstraße, so richtig Highspeed kam das also nicht auf. Zumindest nicht in meiner Gewichtsklasse. Hut ab an dieser Stelle gerade an die jungen Heißdüsen aus der U23, angeführt von Kolega Kitzki, die mit so was weniger Probleme haben und da einen 49er Schnitt hinzaubern. Mein mal wieder AnfängerrennenIch habe dann einfach stark angefangen und habe dann gerade auf den letzten fünf Kilometern ordentlich Federn lassen müssen. Kurz vorher wurde ich noch von meinem Minutenmann Jasper Korth eingeholt und Herr Plambeck ist dann auch noch wieder an mir vorbei, obwohl ich ihn nach der Hälfte schon hatte. Dass ich neben dem Thema Pacing auch sonst keine Ahnung habe, kam dann raus als ich Korth mit Frahm verwechselt habe und ihn fragte, warum er nicht schon früher an mir vorbei sei. Auch egal. Und trotz „nur“ an der Ostsee hat der Wind auch ganz schön geblasen auf jedem Hinweg. Surprise, surprise, wieder PodiumDie große Überraschung kam dann beim Ausfahren, als im Hintergrund die Siegerehrung lief. Vorher aber nochmal die Werbung Na, hast du auch Bock auf so geile Klamotten wie ich hier beim Ausfahren? Dann geh bei den Jungs und Mädels von Ryzon in den Shop und spare mit dem Code BARANSKI10 satte zehn Prozent auf deinen Einkauf. Ryzon fertigt fast alle Sachen ganz bewusst in Europa und legt Wert auf Nachhaltigkeit. Ich habe es nämlich wieder aufs Podium geschafft, dieses Mal hinter Herrn Korth und Ubben auf Platz drei. Da war die Freude natürlich ganz groß. Hohes Niveau wie nieWer mag, findet die gesamten Ergebnisse hier. Ganz gut gekappt hat das Vorhaben nicht Letzter zu werden, für das erste Drittel in der Gesamtwertung hat es noch gereicht. Was ich prima finde: Eine so gut besetzte Nordmeisterschaft im Zeitfahren habe ich noch nie erlebt, das macht Hoffnung auf mehr. Und zeigt, dass man in Norddeutschland endlich auch den Schuss gehört hat, wie geil diese Disziplin sein kann. Meine Watt dieses Jahr? Zu vernachlässigen. Kopf runter und geiles Schnellfahrzeug hat aber geholfen beim Kompensieren. Zum ersten Mal in freier Wildbahn und dank des guten Asphalts die richtige Wahl: Baumwollreifen von Vittoria, nach einigem Generve auch tatsächlich tubeless und dicht! Endlich: Baranski wird ausgemustert!So, und das mit den drei Jahren von oben ziehe ich jetzt noch durch. Einfach, weil das eine schöne Story wird in 2029: „Baranski als Altersgründen aus der Eliteklasse ausgemustert.“ Ich kann mir gut vorstellen, dass ich dafür auch noch etwas mehr Aufwand betreibe, als in den letzten Wochen, um da konkurrenzfähig zu sein. Zur Belohnung gut im EimerWie sehr mir die 30 Kilometer dann nämlich doch noch die Schuhe ausgezogen haben, habe ich auf der Rückfahrt erlebt, da war ich plötzlich sitzend K.O. und musste das Lenkrad an Frau Busch übergeben. Und Sonntag habe ich dann den ganzen Tag im Bett gelegen und gepennt. Werbung Dass das Material ein ganz wesentlicher Faktor ist beim Zeitfahren, predige ich ja seit Jahren rauf und runter. Das fängt bei den Laufrädern an, hört da aber nicht auf. So oder so, auf Produkte und das Know-How von Swiss Side aus – genau – der Schweiz setze ich dabei immer wieder und das schon seit es die Firma gibt. Du willst das auch? Mit dem Code BARANSKI5 sparst du satte fünf Prozent auf Laufräder, Einteiler, Cockpit-Parts und mehr, und zwar unter diesem Link. Der Code gilt einmal pro Nase. Danke, AnkeEin großer Dank zum Schluss geht mal wieder raus an alle Helfer, die sich Samstag und die Tage davor engagiert haben, damit die Norddeutsche über die Bühne geht. Und an Henrik Haack für die geilen Bilder. Und an meine allerliebste Fotorika, die mich seit Ewigkeiten erträgt und im Hintergrund an was ganze Großem für mich dran ist. Nein, keinem zweiten Mads. Und an die jungen Leute, die inzwischen alle vor mir landen. Euch hole ich mir alle noch ein letztes Mal. Weil 2029 seid ihr ja auch alle drei Jahre älter 😉 Baranski’s recap of the 2026 North German Time Trial Champs
May 5, 2026 Season highlight: North German TT Championships Cycling and tradition just kind of go hand in hand, right? One of those traditions is that the regional time trial championships always take place on the first weekend of May. I’ve basically been showing up to these for almost 25 years now. The North German Champs—where all four northern federations race each other and the clock—used to be my first big highlight of the season. Even back in February training camps, I’d already have that date circled. And usually, it paid off—I pretty much always managed to stand on some kind of podium. Overall standings, sometimes even the top step (okay… more in the past 😄), or at least in the Hamburg rankings—I somehow always made the top three. Preparation: deliberately suboptimal This year was the first time that, even ten days before the race, I was thinking I’d just go there to help out instead of racing. No form, no motivation. I skipped training camp, barely touched the red zone in training, and my last TT—KOTL 2025—was over six months ago… and I’d already lost motivation halfway through that one. On top of that, I was sick for a while, even took a proper vacation without a bike, and with constant family and work stress, I’ve basically been doing sports at half throttle anyway. You know the drill—same excuses everyone uses 😅 Last-minute decision to race after all But then the weekend before the race, I got in two rides—and surprisingly, they didn’t feel that terrible. My better half is always up for any nonsense and was like, “Just race then.” So I signed up last minute. And that’s when I realized: according to the rules, I’ve only got three more years in the elite men’s category before I age up into the next masters class. Good to know… So we headed up to Selmsdorf with our two dogs—fun fact, they already hosted a North German Champs there back in 2014. Back then, everything (including me) was better Back then, after a killer winter and two sunny training camps, I hit my all-time peak power. Finished third—and people were like, “Well, that didn’t go so great, huh?” And I was like, “Yeah yeah…” Just so it’s been said: I did 389 watts NP back then—but over a course that was 10 km shorter. Aero and all the gear These days I’m miles away from that level, so the focus was simple: head down and #aeroiseverything. Finally, there’s a helmet that actually works for guys my size—the Scott Split MIPS—which honestly looks like it escaped from Star Wars. And of course, no surprise: I went all in on gear again. Cooling is key Quick tip—and this one’s free: once it’s 25°C and above, cooling is EVERYTHING during warm-up and right up to the start. Forty minutes at race pace under an aero helmet and in a skinsuit? Everyone’s boiling. The bigger and heavier you are, the worse it gets. So I doubled down: two cooling vests—one with cool packs, one soaked like a sponge—which I only took off right before the start. Plus about three liters of ice water over my head and upper body. And still, Garmin showed up to 31°C during the race. Brutal. Another turnaround course… Once again, it was a turnaround course: slightly rolling five-kilometer straight, then a 180-degree turn on an open road. So not exactly high-speed territory—at least not in my weight class. Big respect to the young guns in the U23 category, led by Louis Kitzki, who absolutely crushed it with an average of 49 km/h. Insane. My classic beginner race I went out hard… and paid for it. Especially in the last five kilometers, I completely cracked. Got caught by my minute man Jasper Korth, and Plambeck passed me again too—even though I’d already overtaken him halfway through. Turns out I still have no clue about pacing… or much else, since I even confused Korth with Frahm mid-race 😄 Oh well. And yeah, even by the Baltic Sea, the wind was no joke either. Surprise, surprise: another podium The big surprise came during cooldown, when the podium ceremony was already happening in the background. And yeah—I made it onto the podium again. Third place this time, behind Korth and Ubben. Pretty stoked about that. Stronger field than ever If you’re curious, you can check out the full results online. My goal of “not finishing last” worked out pretty well—I even made it into the top third overall, which I’m honestly happy with. This was probably the strongest North German TT Champs I’ve ever seen. Gives me hope for the future—and shows that people up north are finally realizing how awesome this discipline really is. Three more years—let’s do this So yeah, those three remaining elite years? I’m going all in. Mostly because it’ll make for a great headline in 2029: “Baranski forced out of elite class due to age.” And who knows—maybe I’ll even put in a bit more effort than in the past few weeks to stay competitive. Completely wrecked as a reward Those 30 km hit me harder than expected. On the drive home, I suddenly felt completely done and had to hand over the wheel to my wife. And Sunday? Spent the whole day in bed, sleeping. Final thanks Big shoutout to all the volunteers who made the event happen, and to Henrik Haack for the awesome photos. And of course, to my amazing partner, who’s been putting up with me forever and is quietly working on something big for me in the background. No, not a second Mads 😄 And to all the young riders now finishing ahead of me: I’ll catch you one last time. Because by 2029… you’ll all be three years older too 😉 Kommentare sind geschlossen.
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Hier geht es um Sport an der frischen Luft! Dabei ist mindestens ein Fahrrad involviert und manchmal geht auch was kaputt. Sei es an Mann oder Maschine.
Da ich im Norden lebe, ist es zehn Monate im Jahr kalt und nass . Die Radfahrerbräune bleibt dabei auf der Strecke. Dafür klebt der Dreck überall und die Rotze gern mal quer. Was mir dabei durch den Kopf geht oder auf der Strecke bleibt, findet ihr hier bei mir im Blog #fratzengeballer. Also, welcome to the real world! Der Baranski Archiv
Mai 2026
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